Nach dem Weltcup in Nendaz fand zwei Tage darauf auf dem selben Hang ein Europacup statt, den ich kurzentschlossen mitbestritt. Da einige Fahrerinnen aus dem Welcup für den Europacup in Nendaz blieben, war ein starkes Teilnehmerfeld vorhanden. Die Schneeverhältnisse und das Wetter waren einfach genial. Ich ging lockerer als im Weltcup an den Start, da ich gar nichts zu verlieren hatte.
Nach 10 sehr intensiven Läufen stand ich zuoberst auf dem Podest. In meiner ganzen Sportkarriere habe ich noch nie einen Slalom gewonnen. Ich habe mir in diesem Rennen das Selbstvertrauen für diese Disziplin zurückgeholt.
Ich wünsche Euch ganz schöne Weihnachten und viele Stunden im Schnee. Ich persönlich werde meine Weihnachtsferien in Grindelwald auf der Piste verbringen.
Die Weltcuptour geht im neuen Jahr am 9. Januar in Bad Gastein weiter.

