Schweizermeisterin 2008

Yes ich habe heute Donnerstag den dritten Schweizermeistertitel in Folge gewonnen:-) Es war aber ganz knapp. Ich siegte mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,01Sek gegen die Schwedin Aprillia Hagloff, die übrigens während der ganzen Saison mit dem Schweizerteam trainierte. Marc Iselin holte bei den Männern den Titel. So kann ich die Saison nun abschliessen. Ich freue mich, dass es wieder geklappt hat. Kalte Grüsse aus dem schönen Engadin
Fränzi

6. Platz am Weltcupfinale

Mit dem gestrigen Weltcupfinale in Valmalenco ging die Weltcupsaison zu ende. Gerne hätte ich zum Abschluss noch einen Sieg geholt, doch diesen Wunsch erfüllte ich mir nicht. Ich beendete das Rennen als 6te. Den Gesamtweltcup schliesse ich als 9te ab.

Am 3. April will ich in Sils den Schweizermeistertitel verteidigen.

Top 4 in Stoneham

Diese News schreibe ich bereits in der Schweiz. Wir sind nach langem Reisen heute morgen von Canada nach Hause gekommen. Es ist schön zu Hause zu sein und einen weiteren Top 4 Platz im Sack zu haben. Letzten Samstag verpasste ich in Stoneham, CAN das Podest ein weiteres Mal als Vierte ganz knapp. Im Halbfinal verlor ich gegen Nicolien Sauerbreij durch einen Fehler meinerseits. Das kleine Finale gegen Doris Günther war echt spannend. Im ersten Lauf trennten uns 0,07Sek. Alles war noch offen. Der zweite Lauf entschied sie knapp für sich. Ich bin mit dem Resultat zufrieden und vorallem konnte ich in den letzten drei Rennen immer in die Top 4 fahren. Im Gesamtweltcup hat sich nichts verändert. Ich bin zur Zeit Achte.

Nun liegt noch das Weltcupfinale vor uns. Dieses findet am Samstag 15. März in Valmalenco, Italien statt. Das heisst kurz zu Hause auftanken und dann ab in den Endspurt. Es liegt alles drin…..

Neue Fotos von der Tour könnt Ihr in der Bildergalerie anschauen. Weitere folgen..

2. Platz in Lake Placid

In Lake Placid USA gelang mir nach langem Ausharren endlich wieder ein Podestplatz. Ich musste mich einzig von der Russin Svetlana Boldikova, die ihren ersten Weltcup gewann, geschlagen geben. Im ersten Lauf des grossen Finals stürzte ich und konnte dann die Penaltizeit nicht mehr aufholen. Doch über den 2. Platz freue ich mich riesig. Nach der Quali sah es noch nicht so aus, als ob ich an diesem Tag mein bestes Snowboarden zeigen würde. Als 15te erreichte ich den Final nur knapp. Doch die Hauptsache ist es, im Finale zu sein. Dann kann alles passieren. So wie letzten Montag in Lake Placid.

Nun sind wir in Québec und bereiten uns auf den nächsten Weltcup vor. Am Samstag 8.3.08 findet der PGS in Stoneham statt. Das kleine Skigebiet liegt 30 Autominuten von der schönen Stadt Québec entfernt. An dieses Rennen habe ich gute Erinnerungen. Letztes Jahr habe ich gewonnen, was ich natürlich wiederholen möchte :-)

4. Platz in Gujo JPN

Heute Sonntag erreichte ich in Japan den 4. Platz im Parallelriesenslaom. Nachdem ich die Quali gewann, startete ich mit einem guten Gefühl ins Finale. Durch zwei grobe Fehler im Halbfinale wie im kleinen Finale verpatzte ich mir die Chance auf den ersten Sieg dieser Saison. Trotzdem freue ich mich nach einer Durststrecke über diesen Rang.

Nun fliegen wir morgen weiter nach Amerika. Das nächste Rennen findet am 3. März in Lake Placid statt.

PGS in Korea

Im heutigen PGS in Sungwoo, Korea erreichte ich nach einer super Quali den eher entäuschenden 10ten Platz. Bei einer perfekten Piste und strahlendem Sonnenschein fuhr ich mit zwei guten Qualiläufen auf den vierten Platz. Was für mein Selbstvertrauen sehr wichtig war. Im Finale lag ich im ersten Lauf bis kurz vor dem Ziel vorne, dann gabs ein Knall und ich lag im Auffangnetz. Ein Sturz, wie ich ihn nicht so schnell wieder erleben möchte. Somit lag ich Penalti zurück. Ich versuchte im Rerun alles zu geben, doch es gelang mir ganz und gar nicht. Bereits im oberen Teil machte ich einen grossen Fehler. Tja somit verabschiedete ich mich in der ersten Runde.

Ich erfreute mich jedoch an den guten Resultaten meiner Teamkollegen. Roland Haldi wurde 2ter und Heinz Inniger 3ter. Ist doch ein Aufsteller!

Nächstes Rennen in einer Woche in Japan.

Doppelrennen in Spanien

In La Molina wurde am 19./20.Januar auf einer äusserst anspruchsvollen Piste ein Parallelriesenslalom und ein Parallelslaom ausgetragen. Leider gelang mir wieder kein gutes Resultat. Am Samstag qualifizierte ich mich durch einen Sturz nicht für den Final. Ich erreichte den 21. Platz.

Am Sonntag im Slalom fuhr ich als elfte in den Final. Jedoch war ich schon nach der ersten Runde out. Der 11. Platz ist okay.

Am 12. Februar fliege ich nach Korea an den nächsten Weltcup. Bis dahin trainieren wir einige Tage in der Schweiz.

18. Platz in Bad Gastein

Im gestrigen (9. Januar) Parallelslalom konnte ich mich nach einer schlechten Quali nicht für den Top 16-Final qualifizieren. Ich belegte den entäuschenden 18. Rang.

Wie geht es weiter… Am Sonntag reisen wir für ein 2-tägiges Rennvorbereitungstraining nach Verbier. Danch geht es direkt nach La Molina, Spanien. Am 19./20.Janaur finden dort die nächsten Weltcuprennen statt.

Erster Parallelslalom Sieg

Nach dem Weltcup in Nendaz fand zwei Tage darauf auf dem selben Hang ein Europacup statt, den ich kurzentschlossen mitbestritt. Da einige Fahrerinnen aus dem Welcup für den Europacup in Nendaz blieben, war ein starkes Teilnehmerfeld vorhanden. Die Schneeverhältnisse und das Wetter waren einfach genial. Ich ging lockerer als im Weltcup an den Start, da ich gar nichts zu verlieren hatte.

Nach 10 sehr intensiven Läufen stand ich zuoberst auf dem Podest. In meiner ganzen Sportkarriere habe ich noch nie einen Slalom gewonnen. Ich habe mir in diesem Rennen das Selbstvertrauen für diese Disziplin zurückgeholt.

Ich wünsche Euch ganz schöne Weihnachten und viele Stunden im Schnee. Ich persönlich werde meine Weihnachtsferien in Grindelwald auf der Piste verbringen.

Die Weltcuptour geht im neuen Jahr am 9. Januar in Bad Gastein weiter.

Parallelslalom in Nendaz, VS

Bei stahlblauem Himmel und frostigen Temperaturen fuhr ich gestern den vierten Weltcup dieser Saison. Nachdem ich letzte Saison kein einziges gutes Slalomresultat hatte, waren meine Gefühle und Erwartungen etwas durcheinander. Im Training verlor ich regelmässig, was mich auch nicht gerade aufmunterte. Trotzdem sagte ich mir immer wieder, vergiss alles du kannst Slalom fahren. Mein Ziel war einfach anzugreifen, was mir im ersten Qualilauf noch nicht besonders gelang. Ich wurde auf meinem Kurs nur 15te (16 kommen in den zweiten Lauf). Ich war nun so hässig, dass ich im zweiten lauf richtig kämpfte, damit es für den Final reichte. Dies gelang mir gut und ich qualifizierte mich als 14te für den Final. Ich freute darüber sehr. Denn es ist schwierig so viele Plätze gut zu machen.

Nun sagte ich mir, du hast nichts mehr zu verlieren. Ich konnte mich im Finale steigern und hatte wieder einmal ein super Gefühl auf dem Slalomboard. Die erste Runde überstand ich gut. Im ¼ Finale hatte ich im ersten Lauf noch etwas Vorsprung doch im zweiten reichte es dann wegen 0,07 sek nicht weiter in die Top 4. Das ist Hundertstelpech. Das nächste Mal habe ich hoffentlich wieder Hundertstelglück.
Ich freue mich über den 8. Rang.

3. Welt Cup in Italien

Erneut gelang mir am gestrigen Weltcup in Limone Piemonte kein Highlight. Diese Saison ist für mich bis jetzt richtig harzig. Auf einer super harten Kunstschneepiste fuhr ich zwei verhaltene Qualiläufe, die es mir nicht erlaubten, mich für den Top 16 Final zu qualifizieren. Es reicht im Weltcup nun mal nicht sicher zu fahren. Ich begann keine Fehler, aber fuhr wie gesagt viel zu sicher. Ich habe gegenüber letzter Saison nichts geändert und kann immer noch snowboarden, es fehlt mir momentan etwas an Mut und Kampfgeist. Bereits nächsten Sonntag habe ich wieder die Gelgenheit dieses “Tief” zu durchbrechen. Am 16.Dez findet in Nendaz VS ein Parallelslalom statt.

PGS In Sölden

Im zweiten Weltcup dieser Saison konnte ich meine erwartete Leistung gestern in Sölden nicht erfüllen….

Als Viertplatzierte aus der Qualifikation startete ich sehr motiviert in den Final. Ich dachte, dies wird wieder mein Tag. Doch es kam anders. Ich hatte viele Probleme und stürtzte in den falschen Momenten. Im 1/8 Final qualifizierte ich mich ganz knapp für den 1/4 Final, was mich freute. Danach hatte ich gegen Heidi Neururer einen guten Run. Mit viel Vorsprung startete ich in den zweiten Lauf, doch ich stürtzte und somit konnte ich nicht mehr um einen Podestplatz kämpfen. Die Plätze 5-8 wurden danach ausgefahren, was ich nach meinem Missgeschick völlig vergas. Normalerweise ist das auch nie der Fall. Da ich zu spät an den Start kam, konnte ich nicht mehr um Platz 5 und 6 fahren. Ich musste um 7 und 8 kämpfen. Leider verlor ich wegen zu vielen Fehlern auch in diesem Heat. Somit ergibt das den 8.Platz. Ich bin mit diesem Ergebnis nicht zufrieden. Auch das Rennen der Männer am Samstag verlief nicht so, wie wir es uns gewohnt sind.

Die Schweizer Tage kommen bestimmt wieder. Die Saison geht noch lange…..

Im November habe ich im Training nochmals Zeit um an meinen Fehlern zu arbeiten. Das nächste Rennen findet erst am 8. Dezember in Italien statt.