Mit dieser Alaskareise habe ich mir einen Jugendtraum erfüllt. Ich wollte schon lange diese unberührte Natur erleben. Wir starteten in Anchorage, rüsteten uns mit dem nötigen Campingmaterial und Lebensmittel aus. In Soldotna wartete ein kleines Buschflugzeug auf uns, welches uns in die Silver Salomon Creek Lodge im Lake Clark NP ausflog. 2 Tage lang erlebten wir viele Grizzly Bären unter der Leitung eines Guides hautnah. Am liebsten hätte ich so einen knuddligen kleinen Bär mit nach Hause genommen. Aber die werden dann auch mal mächtig gross. Daneben übten wir uns beim Lachsfischen.
Wir wurden dann wieder zurückgeflogen. Nun erkundeten wir die verregnete Kenai Halbinsel. Homer, Seeward, Cooper Landing usw waren unsere Ziele. Wir konnten den Lachsen zuschauen, wie sie sich bei den Russian River Falls Stromaufwärts kämpften. Etwas, dass wir Menschen uns nicht erklären können.
Wir haben dann eine Fähre nach Cordova gebucht. Im Winter ist dies DER Freeride Snowboard Spot. Die kriegen Meterweise Powder. Wir waren aber zum Gletscherbeobachten hier. Die vielen Gletscher sind hier sehr aktiv. Wir konnten zuschauen, wie mächtige Stücke abbrachen. Hier hat es auf jeden Fall noch viel Eis!
Valdez-Fairbanks Diese Strecke auf dem Richardson Highway wäre eigentlich super schön. Aber es wollte nicht aufhören zu regnen. Wir konnten die schöne Bergwelt nicht sehen. Hier hatten wir einen Hänger und fuhren diese Streck in nur 2 Tagen. Wir wollten Sonne.
Fairbanks gehört neben Anchorage zu einer grösseren Stadt. Übrigens, Alaska ist 35 mal grösser als die Schweiz. Nur knapp 680 000 Einwohner leben in diesem weiten unberührten Land. Und die meisten eben hier in Fairbanks oder Anchorage.
Wir fuhren dann in den Denali Nationalpark. Mit einem Shuttlebus liessen wir uns in diesen riesigen Park fahren und auf einem Camping aussetzen. Wir haben den Mt.Mc Kinley, mit 6194MüM der höchste Berg Nordamerikas, ganz gesehen. Ein Traumberg! Haben viele Tiere (Grizzlys, Bergziegen, Elche, Karibous, Adler) gesehen, Blueberrys gegessen, sind gewandert und haben die Ruhe der Natur genossen.
Zum Abschluss machten wir einen Stopp in Houston beim Heimenschwander Samy Gugger um zu fischen. Wir haben beide einen Silver Salomon gefangen. Die werden nun in Alaska geräuchert. Danach können wir die Lachse später bei Samy in Heimenschwand abholen. Wir freuen uns schon diesen selbstgefangenen Fisch zu essen und über diese eindrückliche Zeit zu plaudern.
Am meisten blieb uns eine unangenehme Begegnung mit einem Grizzly auf einer Wanderung. Das ist einach Alaska. Wenn man draussen in der Wildnis ist, kommt man sich ganz klein vor. Im Zelt hört man nachts Wölfe, Bären und Elche. Ich hatte ein paar schlaflose Nächte, aber das werden wir nie vergessen. Alaska war ein super Abenteuer.

Von welchem Tier sind diese Spuren?
mehr Bilder in der Galerie. Dort findet ihr auch die Auflösung.